Life-Sciences-Unternehmen auf Erfolgskurs: Vierte Runde des Inkubatorprogramms startet.

Der [LiSci]RLP Inkubator des Life Science Zentrums Mainz (LZM) ist in seine vierte Runde gestartet. Als erster Life-Science-Inkubator seiner Art in Rheinland-Pfalz unterstützt [LiSci]RLP seit 2024 wissenschaftsbasierte Gründungsteams aus den Bereichen Life Sciences und Biotechnologie beim Aufbau ihres Unternehmens. Ziel ist es, innovative Forschungsergebnisse in marktfähige Geschäftsmodelle zu überführen und den nachhaltigen Forschungstransfer zu stärken.

Das zwölfmonatige Programm bietet den teilnehmenden Teams ein umfassendes Unterstützungsangebot: Coaching und Mentoring, praxisnahe Seminare, individuelle Beratung sowie gezielte Networking-Formate mit Investor:innen und Branchenexpert:innen. Der Geschäftsführer des LZM Dirk Schmitt erklärt: „Mit [LiSci]RLP verfolgen wir nicht nur das Ziel, Startups individuell zu begleiten und den Forschungstransfer zu stärken, sondern auch wissenschaftliche Ideen nachhaltig im Life-Science-Gründungsökosystem zu etablieren.“

Ausgewählte Startups der vierten Runde

Nach einem umfassenden Bewerbungsverfahren hat das [LiSci]RLP Team vier vielversprechende Startup-Konzepte für die aktuelle Runde ausgewählt:

ADAPPT ist eine digitale Medikationsunterstützung bei ADHS auf Basis pharmakokinetischer Modelle. Die App berechnet aus dokumentierten Einnahmen den erwarteten Wirkstoffverlauf im Tagesverlauf und schafft so eine fundierte Gesprächsgrundlage zwischen Patient und Arzt, ohne Blutentnahme. Damit will ADAPPT die Feineinstellung von ADHS-Medikamenten objektivieren und das langwierige Trial-and-Error in der Therapie reduzieren.

SmartBagEco (in Gründung) ist ein MedTech-Transferprojekt zur digitalen Füllstandsüberwachung von medizinischen Flüssigkeitsbeuteln mit einem initialen Fokus auf die Stomaversorgung. Das System basiert auf nicht-invasiver, gedruckter Sensorik, die von außen auf den Beutel aufgebracht wird. Über eine App wird ein smartes Monitoring des Füllstands ermöglicht. Ziel ist es, Patient:innen in der Selbstversorgung, Pflegende und Angehörige durch bedarfsgerechte Informationen und automatisierte Benachrichtigungen zu unterstützen.

MucNova ist ein biotechnologisches Entwicklungsprojekt mit Fokus auf neuartige, zielgerichtete Therapien gegen Krebs. Im Zentrum stehen Antikörper-basierte Ansätze, die Tumorzellen hochspezifisch erkennen und therapeutische Wirkstoffe direkt an den Krankheitsort transportieren. Ziel ist es, die Wirksamkeit der Behandlung zu erhöhen und gleichzeitig Nebenwirkungen im Vergleich zu herkömmlichen Therapien zu reduzieren. MucNova adressiert dabei insbesondere Tumorarten mit hohem medizinischem Bedarf und verfolgt das Potenzial, neue, präzisere Therapieoptionen in der Onkologie bereitzustellen.

CatMedica entwickelt ein neuartiges Medizinprodukt zur Behandlung des akuten Schlaganfalls. Die Wahrscheinlichkeit, ein Blutgerinnsel im Gehirn bereits beim ersten Eingriff erfolgreich zu entfernen, verdoppelt sich. Dadurch wird sowohl der Schweregrad von Behinderungen reduziert als auch langfristige Gesundheitskosten. Das Zusatzgerät ist mit Thrombektomie-Systemen (Katheter und Stent-Retriever) kompatibel und wird ohne Verlängerung der Eingriffszeit eingesetzt.

Über [LiSci]RLP

[LiSci]RLP ist der Life-Sciences-Inkubator des Life Science Zentrums Mainz und richtet sich an wissenschaftsbasierte Gründungsvorhaben aus den Bereichen Life Sciences und Biotechnologie. Das zwölfmonatige, durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz geförderte Programm bietet individuelle Begleitung durch Coaching, praxisorientierte Workshops, Mentoring sowie gezielte Networking-Formate. Der Einstieg ist jeweils im April oder Oktober möglich und für die ausgewählten Startups kostenfrei. Weitere Informationen: www.lisci-rlp.de

Über das Life Science Zentrum Mainz (LZM)

Das Life Science Zentrum Mainz ist die zentrale Plattform für Biotechnologie und Life Sciences in Rheinland-Pfalz. Mit seinen Marken BioVation RLP und [LiSci]RLP verbindet das LZM Gründer- und Unternehmergeist mit Wissenschaft und Institutionen – über den gesamten Lebenszyklus von Unternehmen hinweg. Von der ersten Gründungsidee über Inkubation, Laborflächen und Cross Innovation bis zur Talentsicherung bringt das LZM Ideen und Expertise zusammen. Als Enabler unterstützt der LZM-Hub Projekte wie die Pilotierungsanlage Bioökonomie und das Zukunfts-Cluster CurATime. Weitere Informationen: www.lzmz.de

Das Pressefoto finden Sie hier
Bildunterschrift: Mentor:innen und Startup-Teams bei ihrem ersten Treffen im April.
Foto: LZM / Christine Böser

Pressekontakt
Life Science Zentrum Mainz | Christine Böser | c.boeser@lzmz.de | T. 06131 9064-112

Das Life Science Zentrum Mainz und das Beraternetzwerk Healthcare Shapers werden ab sofort in einer strategischen Kooperation enger zusammenarbeiten. Sie wollen gründungswillige Forscherinnen und Forscher aus Biotechnologie, Medizintechnik und Life Sciences möglichst frühzeitig mit erfahrenen Business Expertinnen und Experten der Gesundheitsbranche vernetzen.

Spezifische Marktwissen – praxisnah vermittelt
Zu den gemeinsamen Aktivitäten zählt ein neues Format für Gründerinnen und Gründer, die sog. „Learning Nuggets“. Sie starten im März 2026 als bundesweites Angebot. In kompakten, 30-minütigen Online-Sessions vermitteln Expertinnen und Experten, unter anderem aus dem Netzwerk der Healthcare Shapers, praxisnah und marktspezifisch das Fachwissen, das es im stark regulierten Gesundheitsmarkt braucht. „Die Business Experten beleuchten die relevanten Fragestellungen aus der frühen Gründungsphase und unterstützen die jungen Gründer mit konkreten, umsetzbaren Impulsen – eine ideale Ergänzung unseres derzeitigen Angebots “, so Dirk Schmitt, Geschäftsführer der Life Science Zentrum Mainz GmbH.

Erfolgreich gründen – die Business Perspektive entscheidet
Gerade in frühen Gründungsphasen fehlt es wissenschaftlichen Teams häufig an Wissen im Hinblick auf regulatorische Anforderungen, mögliche Marktzugangs- und Erstattungs- und Kommerzialisierungswege.
Für Günther Illert, Strategie Coach und Workshop Moderator, setzen die Learning Nuggets genau da an. Er hat das Beraternetzwerk Health Care Shapers 2013 gegründet und sagt: „Viele exzellente Innovationen scheitern nicht an der Wissenschaft, sondern an der Komplexität des Gesundheitsmarktes. Die Kooperation mit dem Life Science Zentrum Mainz öffnet Gründerinnen und Gründern frühzeitig den Zugang zu genau dem Wissen und den Kontakten, die sie sowohl in der Startphase als auch für nachhaltigen Markterfolg benötigen.“
Die Termine werden fortlaufend auf der Website des Life Science Zentrums Mainz veröffentlicht, wo sich interessierte Gründerinnen und Gründer aus allen Regionen Deutschlands direkt anmelden können.

Über das Life Science Zentrum Mainz (LZM)
Das Life Science Zentrum Mainz (LZM) gestaltet das Innovations- und Gründungsökosystem in Rheinland Pfalz und der Metropolregion Mainz aktiv mit. Als spezialisierter Partner für Life Sciences und Biotechnologie unterstützt das LZM Gründende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf ihrem Weg von der ersten Idee bis zum marktfähigen Produkt – mit starkem Netzwerk, praxisnaher Expertise und einem klaren Fokus darauf, wissenschaftliche Ideen erfolgreich in die Anwendung zu bringen.

Über die Healthcare Shapers
Die Healthcare Shapers sind ein Netzwerk von rund 150 Interim Managern und Beraterpersönlichkeiten der Gesundheitswirtschaft in Deutschland, der Schweiz, Nordamerika und Kanada sowie Frankreich-Benelux. Sie begleiten global agierende Pharmaunternehmen, KMUs sowie Startups der Life-Science- und MedTech-Branche von der Gestaltung von Strategieprozessen bis zum erfolgreichen Markteintritt von Arzneimitteln sowie digitalen Medizinprodukten zu Diagnostik und Therapie.

Quelle: Life Science Zentrum Mainz und Healthcare Shapers: Gemeinsam für mehr Gründungserfolg, Healthcare Shapers, Story – PresseBox

RLP-Initiative zu Biotechnologie erhält Bundesförderung

Gute Nachrichten für die Biotechnologie in Rheinland-Pfalz kommen dieser Tage aus Berlin: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) hat die Förderung eines Projekts zur Planung eines Innovationsclusters „Skalierung* in der Biotechnologie“ unter Beteiligung des LZM in Rheinland-Pfalz bewilligt. Dafür werden seitens des BMWE 306.255 Euro bereitgestellt (Förderkennzeichen: 13BDD0001). Das hat die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt mitgeteilt.

„Mit diesem Projekt und der Bundesförderung schaffen wir die Grundlage für ein Innovationscluster, das Forschung und Industrie im Bereich Biotechnologie eng zusammenbringt und so die Umsetzung von Forschung in die industrielle Produktion nachhaltig stärkt“, betont die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt. „Wir wollen die Potenziale der Biotechnologie in Rheinland-Pfalz weiter heben und unseren Wirtschafs- und Innovationsstandort als führende Region in diesem Bereich etablieren und stärken. Es freut mich sehr, dass der Bund das Potenzial von Rheinland-Pfalz erkennt und uns bei der Profilierung als Spitzen-Biotechnologie-Standort in Deutschland unterstützt. Ich danke dem Life Science Zentrum Mainz, der BioVation RLP und allen beteiligten Akteuren für die hervorragende Zusammenarbeit im Bereich Biotechnologie“, so Schmitt.

Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms „Industrielle Bioökonomie“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unterstützt. „Industrie und Klimaschutz sind kein Gegensatz. Sie können Hand in Hand gehen – dank Biotechnologie und industrieller Bioökonomie,“ hebt Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, hervor. „Wir fördern auf Bundesebene gezielt innovative Verfahren – und das technologieoffen. Denn wir wollen, dass Chemie und Biotechnologie Made in Germany auch zukünftig weltweit Maßstäbe setzt.“

Die Leitung des Projekts liegt beim Life Science Zentrum Mainz GmbH (LZM), das im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz (MWVLW) die Plattform BioVation RLP betreibt und als zentrale Innovationsschnittstelle für Biotechnologie und Life Sciences im Land fungiert.

Ziel ist es, die Gründung eines Zentrums für biotechnologische Skalierung am Standort Rheinland-Pfalz vorzubereiten, das den Übergang biotechnologischer Verfahren vom Labor in die industrielle Produktion erleichtert. Die Skalierung ist ein zentraler Schritt, um Forschungsergebnisse in marktfähige Anwendungen zu überführen und erfordert spezialisierte Infrastruktur, technisches Know-how sowie flexible Anlagen.

Im Rahmen des nun geförderten Projekts werden zentrale Fragen für die Gründung eines Zentrums für biotechnische Skalierung geklärt: Standort, Partnerstruktur, Betreibergesellschaft, technologische Ausstattung sowie der konkrete Bedarf an Skalierungsanlagen und Laborflächen. Damit wird die Basis für ein zukunftsweisendes Zentrum für biotechnologische Skalierung geschaffen, das die Transformation zu einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaft beschleunigt.

Bereits jetzt unterstützen namhafte Partner wie BASF SE, AB Enzymes GmbH, Südzucker Group, FUCHS LUBRICANTS GERMANY GmbH, das Institut für Biotechnologie und Wirkstoff-Forschung (IBWF) sowie weitere Unternehmen und Forschungseinrichtungen das Vorhaben. Insgesamt liegen 13 Unterstützungsbekundungen vor.

„Transformationsthemen wie die industrielle Biotechnologie können wir gemeinsam erfolgreicher vorantreiben“, sagt Christoph Wegner, President Group Research, BASF. „Die Nutzung gemeinsamer Infrastruktur ermöglicht es den Partnern, flexibler zu agieren und den entscheidenden Schritt vom Labor in die Skalierung im großindustriellen Maßstab zu schaffen.“

„Wir sehen in diesem Themenfeld, das über die klassische Biotechnologie hinausgeht, ein enormes Zukunftspotenzial für Rheinland-Pfalz“, sagt Dirk Schmitt, Geschäftsführer des LZM und Plattformmanager von BioVation RLP. „Wir freuen uns sehr, dass das Life Science Zentrum Mainz und die Biotechnologie-Plattform BioVation RLP das Projekt als Antragsteller umsetzen und aktiv unterstützen darf.“

Dr. Lucas Schneider, Projektleiter des Vorhabens bei BioVation RLP, hebt hervor: „Wir werden mit der Skalierungsanlage eine flexible Infrastruktur schaffen, die Unternehmen und Forschungseinrichtungen offensteht und ihnen eine aktive Beteiligung am Aufbau ermöglicht.“ Interessierte Partner können sich ab sofort direkt an ihn bei der Life Science Zentrum Mainz GmbH wenden.

Weitergehende Info:
In der Biotechnologie bedeutet *Skalierung, einen Prozess vom kleinen in den industriellen Maßstab zu übertragen. Was zum Beispiel in Reagenzgläsern oder kleinen Bioreaktoren funktioniert, soll auch in großen Anlagen zuverlässig und effizient ablaufen. Dabei muss sichergestellt werden, dass die Ergebnisse wie die Herstellung von Proteinen, Enzymen oder Medikamenten trotz größerer Mengen und veränderter Bedingungen gleichbleibend gut bleiben.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz (MWVLW)

Die TechnologieZentrum Mainz GmbH (TZM) heißt künftig Life Science Zentrum Mainz GmbH (LZM)!

Unter dieser neuen Flagge wird das LZM auch weiterhin serviceorientierter Dienstleister für Gründungen und Ausgründungen der Bereiche Life Sciences und Biotechnologie sein.

Mit dem neuen Namen wollen wir noch deutlicher unseren Fokus auf die Bereiche Life Sciences und Biotechnologie zeigen. Er stärkt unsere Markenidentität, spricht unsere Zielgruppe direkter an und unterstreicht unsere Positionierung in der Branche.

Wir geben alles, um die bisherigen Erfolge und das immense Potenzial am Standort Rheinland-Pfalz weiterhin effektiv zu fördern.

Pressemitteilung – Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz

Schmitt: Aus TZM wird LZM – Life Science Zentrum Mainz . Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz (rlp.de)

Neue Ausrichtung, neuer Name – „Um den thematischen Fokus auf den Bereich „Life Sciences“ auch im Namen widerzuspiegeln, trägt das TZM mit Sitz in Mainz ab sofort den Namen LZM. Das steht für „Life Science Zentrum Mainz GmbH“, wie Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt bekannt gegeben hat.

„Das TZM heißt jetzt LZM“, erklärte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt anlässlich der Umbenennung. „Damit setzen wir erneut einen weiteren wichtigen Baustein um, Rheinland-Pfalz und Mainz zum führenden Standort für Life Sciences und Biotechnologie auszubauen. Mit dem neuen Namen „Life Science Zentrum“ kommunizieren wir dies für alle sichtbar und positionieren uns als Standort“, betonte Schmitt.

„Es ist gut, zu sehen, wie wir im Rahmen der Strategie, Rheinland-Pfalz zu einem führenden Standort der Biotechnologie auszubauen, insgesamt sehr gut vorankommen“, so Schmitt weiter. „Die Life Science Zentrum Mainz GmbH setzt aktuell in beeindruckendem Tempo neue Projekte um. Erst kürzlich konnten wir den Start der Plattform „BioVation RLP“ das im Aufbau befindliche Inkubatorprogramm für Gründer im Bereich Biotechnologie und Life Sciences verkünden. So stärken wir eine der derzeit innovativsten Branchen unseres Wirtschaftsstandortes“, sagte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt.

Um die bisherigen Erfolge und das immense Potenzial am Standort Rheinland-Pfalz weiterhin effektiv zu fördern und so das Land und deren Landeshauptstadt Mainz als erfolgreiches Gründungsökosystem für Startups aus Biotechnologie und Life Sciences zukunftsweisend zu gestalten, hatten die Gesellschafter der TZM GmbH eine Neuausrichtung der Gesellschaft mit dem Branchenfokus auf Biotechnologie, Medizin, Pharmazie und Life Sciences beschlossen. Nun wurde auch die Umbenennung des TZM vollzogen, um den thematischen Fokus zu verdeutlichen: aus TZM wird LZM, die „Life Science Zentrum Mainz GmbH“.

Dirk Schmitt, Geschäftsführer des LZM, zeigte sich zufrieden: „Ich freue mich, dass wir nun die Namensänderung bekannt geben können. Mit dem neuen Namen zeigen wir noch deutlicher unseren Fokus auf die Bereiche Life Sciences und Biotechnologie. Er stärkt unsere Markenidentität, spricht unsere Zielgruppe direkter an und unterstreicht unsere Positionierung in der Branche. Zudem vermittelt er Dynamik, Innovationskraft und Professionalität.“

Unter der neuen Flagge wird das LZM auch weiterhin serviceorientierter Dienstleister für Gründungen und Ausgründungen der Bereiche Life Sciences und Biotechnologie sein. Sie bietet individuelle Unterstützung von Existenzgründenden und Gründungswilligen durch die Entwicklung von Netzwerkstrukturen, die Information über Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten, die Schaffung einer gemeinsam nutzbaren Infrastruktur, sowie von Laborflächen und F&E-Räumen. Letztere werden über den niederländischen Investor Kadans am Standort Mainz gebaut und in Kooperation mit dem LZM voraussichtlich ab dem Jahr 2027 bereitgestellt werden.“

Darüber hinaus organisiert das LZM regelmäßig fachspezifische Seminare sowie Workshops und ist zudem verantwortlich für die überregionale Vernetzung der Gründenden der o.g. Bereiche, Unternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen und weiterer innovationsorientierter Institutionen in einem landesweiten Netzwerk.

Endlich ist es so weit! Die Vermarktung des hochmodernen Büro- und Laborgebäudes unseres Kooperationspartners Kadans Science Partner, “Plus Ultra Mainz”, geht an den Start. Die Vorzüge für Start-ups: und etablierte Unternehmen im Bereich Biotechnologie/Life Sciences, liegen auf der Hand: eine innovative Arbeitsumgebung, ein inspirierendes Umfeld mit einladendem Atrium, flexible Gestaltungsmöglichkeiten und umfassender Support. : “ , , .” Genauso geht es uns auch. Unser Geschäftsführer Dirk Schmitt freut sich: „Es ist großartig, zu sehen, dass der Prozess zum Bau von Plus Ultra Mainz voranschreitet, und wir freuen uns schon jetzt darauf, dass das Life Science Zentrum Mainz mit seiner Business Unit BioVation RLP und dem Inkubator LiSci RLP in Zukunft in diesem lebendigen Zentrum seine Heimat finden wird!“
Das Projekt “Plus Ultra Mainz” ist in unseren Augen mehr als nur ein Gebäude. Es stellt einen neuen Baustein eines bereits sehr erfolgreichen Ökosystems dar, das darauf abzielt, den Austausch zwischen Forschern, Unternehmern und Akademikern zu fördern. Hier findet man nicht nur hochmoderne Labore und Räumlichkeiten, die auf die Bedürfnisse zukunftsorientierter Projekte zugeschnitten sind, sondern auch eine lebendige Gemeinschaft, die darauf wartet, gemeinsam zu arbeiten und sich zu unterstützen.
Wir hatten bereits zuvor berichtet:
Kadans Science Partner wird in den dynamisch wachsenden Life Science- und Biotechnologie-Standort Mainz investieren. Diese Investition markiert einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung des Life Science Campus, der Unternehmen und Start-Ups eine erfolgreiche Forschungs-, Gründungs- und Wachstumsplattform bietet.
Kadans Science Partner ist ein international angesehener Anbieter hochmoderner Laborinfrastruktur und spezialisiert auf Gründerzentren. Das geplante Laborgebäude in Mainz wird auch künftig die Heimat des Life Science Zentrum Mainz sein.
Das LZM hat eine Kooperationsvereinbarung mit dem niederländischen Unternehmen geschlossen. Ziel dieser Partnerschaft ist es, weitere Biotechnologieunternehmen anzuziehen, Start-Ups zu unterstützen und die Vernetzung mit der Wissenschaft voranzutreiben. Mainz strebt an, sich zu einem international sichtbaren und erfolgreichen Standort für Life Science und Biotechnologie zu entwickeln, an dem Unternehmen und Start-Ups ihre Innovationen erfolgreich vorantreiben können.
Anfang 2024 stellten Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt und Oberbürgermeister Nino Haase gemeinsam mit dem Vorstand von Kadans das Investitionsvorhaben auf einer Pressekonferenz in Mainz vor.
Im Februar hatten wir bereits einen äußerst konstruktiven Workshop zur Stärkung des Biotechnologiestandorts Mainz. James Sheppard, International Head of Asset Management bei Kadans Science Partner, lieferte uns wertvolle Informationen und Einblicke in seine Erfahrungen mit Life Science-Netzwerken und Clustern, was die Diskussion bereichert hat. Durch den vom Life Science Zentrum GmbH organisierten Workshop erhielten wir zahlreiche neue Impulse und Ideen für den Ausbau unseres BioVation RLP-Netzwerks und die Profilierung des Biotechnologiestandorts Mainz.
Ein herzlicher Dank geht an alle Teilnehmenden, insbesondere an den Gastgeber IBWF und den Landeskoordinator für Biotechnologie, Dr. Eckhard Thines, Oberbürgermeister Nino Haase, die Kollegen vom Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium sowie die Kollegen von BioVation RLP und biomindz für den äußerst fruchtbaren Austausch!
Hier geht es zu unserem LinkedIn Artikel:
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Schmitt: TZM startet neue Biotechnologie-Plattform BioVation RLP und Inkubatorprogramm für Gründer . Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz

Pressemitteilung – Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz

Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt hat heute den Start der neuen Plattform für Biotechnologie und Life Sciences „BioVation RLP“ bekanntgegeben, sowie ein Inkubatorprogramm für Ausgründungen in diesem Bereich angekündigt. Beide vom Wirtschaftsministerium finanzierte Projekte des LZM sind wichtige Bausteine der Strategie, Rheinland-Pfalz zu einem führenden Standort der Biotechnologie auszubauen.

„Ich freue mich, dass wir beim Auf- und Ausbau des Innovations- und Biotechnologiestandorts Rheinland-Pfalz stetig weiter vorankommen. Mit der Plattform BioVation RLP, sowie dem Inkubatorprogramm für Gründer, stärken wir eine der derzeit innovativsten Branchen unseres Wirtschaftsstandortes“, sagte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt bei einem Pressegespräch in Mainz. Der Aufbau der neuen Plattform „BioVation“ für ganz Rheinland-Pfalz wird seitens des Wirtschaftsministeriums Rheinland-Pfalz mit rund vier Millionen Euro in den kommenden drei Jahren unterstützt.

Start der neuen Plattform „BioVation RLP“

Ziel der Plattform ist die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft sowie Start-Ups und etablierten Unternehmen im Bereich Biotechnologie und Life Sciences. Die Plattform soll sich langfristig zum selbst tragenden Biotechnologie-Cluster entwickeln.

„Mit der Ansiedlungsentscheidung der niederländischen Kadans Science Partner für Mainz und die mit dem LZM bereits geschlossenen Kooperationsvereinbarung haben das LZM hervorragende Partner an der Seite, um den Biotechnologie- und Innovationsstandort Rheinland-Pfalz weiter zu stärken und die Vernetzung auch europaweit auszurichten“, sagte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt.

Inkubatorprogramm für GründerInnen

Neben dem Aufbau der Plattform plant das LZM für den Sommer auch den Start eines Inkubatorprogramms für Gründerinnen und Gründer im Bereich Biotechnologie und Life Sciences. Es soll jungen Gründerteams aus den Hochschulen eine Reihe von Unterstützung bei der Unternehmensgründung und in den frühen Phasen des Lebenszyklus eines Unternehmens anbieten. Das sich im Aufbau befindliche Programm sieht vor, Teams in der Vorgründungsphase und Start-Ups mit gezielten Trainings und Coaching zu unterstützen und bei der Umsetzung ihrer Geschäftsideen umfassend zu begleiten.

Zum Inkubatorprogramm werden Maßnahmen gehören wie ein Expertenpool von Mentoren, Unternehmensberatung in Form von Unterstützung der Start-Ups etwa bei Marktanalysen, der Business-Modellentwicklung, über Workshops bis hin zu Vernetzungen oder der Vermittlung von Wagniskapital für die weitere Unternehmensentwicklung.

Inkubatoren stellen eine äußerst wirksame Unterstützung für neue und wachsende Unternehmen dar. Unternehmen, die zu Beginn durch einen Inkubator unterstützt wurden, haben in der Regel eine höhere „Überlebensrate“, schaffen mehr Arbeitsplätze und generieren mehr Umsatz.

Mit Fertigstellung des Kadans-Unternehmenssitzes in Mainz und Umzug des LZM voraussichtlich im Jahr 2027 in das neue Kadans-Gebäude können Gründungen und Start-Ups der Biotechnologie und Life Sciences Büro- und Laborräume auf dem Biotech-Campus zur Verfügung gestellt werden. Auch Dirk Schmitt, Geschäftsführer der TZM GmbH, zeigte sich zufrieden: „Wir wollen die Biotechnologie-Branche voranbringen indem wir eine überregionale Plattform schaffen, die Forschung, Innovation und Produktion verbindet. Unser Ziel ist es, Rheinland-Pfalz durch eine Vielzahl von Maßnahmen im Bereich Life Sciences weiter voranzubringen. Unser Land verfügt mit exzellenten Forschungseinrichtungen und innovativen kleinen Unternehmen bis hin zu globalen Playern über bedeutende Einrichtungen – ein Pfund, mit dem wir wuchern können.“

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