Life Sciences in RLP wachsen – und 10+ Gründer:innen aus vier Teams haben in den letzten Monaten gezeigt, wie vielfältig Innovationen sind und wie man gemeinsame Nenner findet.

Mit dem finalen Pitch-Event am 31.03. endete unsere Inkubationsrunde Sommer 2025 mit Cyterra, ORVax, SMAC und AlsterrLab. Die Teams haben in den letzten Monaten intensiv an Prototypen, IP‑Strategien, regulatorischen Anforderungen und tragfähigen Geschäftsmodellen gearbeitet – unterstützt durch Expert:innen, praxisnahe Workshops, inspirierende Austauschformate und ein Netzwerk, das vielfältige Perspektiven verbindet. Besonders wertvoll war die enge Begleitung durch unsere hoch engagierten Mentor:innen Dr. Birgit Janning, Ricarda Cramer, MBA, Juergen Schwarz, Brigitte Pfeiff, Dr. Andreas Hahn und Prof. Maik Lehmann die mit großem Einsatz und viel Erfahrung mit den Teams gearbeitet haben, um sie voranzubringen.

Die Jury mit Dr. Lena-Sophie Schütter, Marlen Peseke, Prof. Thomas Herget und Isabel Antholz brachten zusätzliche fachliche Tiefe und Erfahrung in die finalen Pitches und setzten wichtige Impulse für die nächsten Entwicklungsphasen der Teams.

Zum Abschluss erhielten die Gründer:innen Zertifikate für ihre Teilnahme und ihr außergewöhnliches Commitment – ein sichtbarer Ausdruck ihrer Leistung und ihres Engagements im Programm.
Es war uns eine Freude die Startups zu begleiten: Innovation entsteht dort, wo Menschen zusammenarbeiten, sich gegenseitig herausfordern und Wissen teilen.

Die Alte Lokhalle in Mainz war erneut ein Treffpunkt für echtes, unkompliziertes Netzwerken. Die KONEKT Rhein‑Main zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie vielfältig und dynamisch unsere Region ist – branchenübergreifend, offen, überraschend verbindend.

Für das Life Science Zentrum Mainz sowie unsere Marken LiSci RLP und BioVation RLP war es ein wertvoller Nachmittag: Von spannenden Gesprächen über neue Kooperationsideen bis hin zu ungeplanten Schnittstellen zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Start-up-Szene – die KONEKT bleibt für uns ein wichtiges Element im regionalen Innovationsökosystem.

Unser Geschäftsführer Dirk Schmitt war auch in diesem Jahr wieder Teil der Jury des Newcomer Award Rhein‑Main 2026 – eine tolle Bühne für junge Unternehmen, die Mut, Kreativität und unternehmerische Energie in die Region bringen. Glückwunsch an Amino Horse, die die Jury mit Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit überzeugte. Amino Horse sind ein junges Team, dass Leidenschaft und Wissenschaft verbindet, um hochwertige und bioaktive Aminosäuremischungen für Pferde zu entwickeln, ganz ohne Füllstoffe und Zucker. 

Unsere Highlights des Abends:

  • Inspirierende Gespräche mit Unternehmen, Institutionen und Hochschulen
  • Neue Kontakte für Projekte rund um Innovation, Talentsicherung und Cross‑Innovation
  • Ein reger Austausch zu Biotechnologie, Transfer und Zukunftsthemen – auch außerhalb klassischer Life‑Science‑Formate
  • Eine lockere, wertschätzende Atmosphäre, die echtes Miteinander fördert

Wir nehmen viele Impulse mit und freuen uns darauf, neue Ideen im LZM‑Hub weiterzuführen und Verbindungen in die Region zu stärken.

KONEKT. Be part of it – wir waren es gerne wieder!

 

Cross Innovation entfaltet dann die größte Wirkung, wenn unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen – genau das ist gestern beim „Cross Practice on-site“ am Flughafen Frankfurt passiert.

Von Life Sciences über MedTech, Chemie, Handel bis hin zu großen Unternehmen: Die Vielfalt der vertretenen Branchen war klasse und schuf den perfekten Rahmen für echten Austausch. Schnell waren sich alle sicher, wie relevant das Event für ihre eigene Organisation ist und dabei zeigte sich: Alle arbeiten dran, wenn auch auf ganz unterschiedliche Weise, anderer Perspektive und auf unterschiedlicher Entwicklungsstufe.

Ein gemeinsamer Nenner zog sich durch die Gespräche: Klassisches Ideenmanagement wird zunehmend von modernen Innovationsplattformen mit externen Impulsen abgelöst. Schneller, offener, kollaborativer.

Highlight war auf jeden Fall der Einblick von Fraport in die Entwicklung ihrer Innovationsprozesse und die Rolle der Digital Factory. Besonders wertvoll: das Konzept einer offenen Pitch‑Plattform – dem Pitch-Day – der Transparenz schafft, Ideen bündelt und die Zusammenarbeit über klassische Grenzen hinweg erleichtert. Die Transparenz zur Historie, die Geschwindigkeit der Transformation und die Offenheit für Austausch haben beeindruckt. Bei einem Unternehmen dieser Größe ist diese Dynamik alles andere als selbstverständlich – Hut ab!

Am Ende blieb vor allem eines hängen: Cross Innovation lebt von Menschen, die offen miteinander sprechen und voneinander lernen wollen.
… oder wie Markus Garn es treffend formulierte: „Tolles Potenzial externer Impulse und ein klasse Miteinander auf der Veranstaltung.“

Vielen Dank an alle Teilnehmenden und an unsere Partner des Cross Practice on-site. Wir freuen uns auf ein Wiedersehn.

Daher hat unser Besuch auf der Veranstaltung KMU & Startups in Zweibrücken perfekt gepasst.
In vielen Gesprächen wurde deutlich, wie viel Potenzial in gründungsnahen Strukturen steckt, wenn Startups, KMU und etablierte Unternehmen frühzeitig zusammenkommen.
Viele der vorgestellten Ideen und Pitches zeigen, wie dynamisch die Innovationslandschaft in Rheinland-Pfalz bereits ist – und welche Wirkung entsteht, wenn Gründer Zugang zu Netzwerken, Expertise und geeigneten Räumen haben.

Starkes Interesse an Reallaboren
Dr. Sabine Söhngen konnte aus unserem Netzwerk Alexander Zeier (Temys) sowie Alexander Schwarz (Wirtschaftsförderung Hattersheim) gewinnen, um über deren Projekte zu sprechen.
Alexander Schwarz stellte die Potenziale einer Smart City vor – und wie ein KI‑gestütztes System den Zustand von Straßen, Müll oder Straßenbeleuchtung präziser erfassen könnte.
Alexander Zeier hat für seinen „Sprachassistenten im Gesundheitswesen“ bereits mehrere Kooperationspartner gefunden, die von der Zeitersparnis für Pflegekräfte profitieren.
Sein Craft Voice unterstützt Handwerker bei der Abrechnung: Informationen werden eingesprochen, die App erfasst Stunden und Material und bereitet alles für die Rechnungsstellung auf. Ergebnis: massive Zeitersparnis in der Verwaltung.

Reallabore schaffen Umgebungen, in denen neue Technologien direkt ausprobiert, weiterentwickelt und mit Anwendern getestet werden können.

Spannend für KMU: Neue Wege der Rekrutierung
Interessant für Unternehmen, die neue Wege in der Fachkräftegewinnung gehen möchten, sind die beiden Startups:

  • Ausbildung-suchen.de GmbH
  • Trust In Media Cooperative

Beide nutzen das Medienverhalten der Digital Natives und bringen frischen Wind in Stellenanzeigen. Sie arbeiten bereits mit starken Partnern zusammen und entwickeln sich stetig weiter.

Eine Plattform für Ideen – und für eine Region im Aufbruch
Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit einigen Gründungsbüros in RLP eine Plattform für Ideen, für Menschen und für eine Region bieten konnten, die entschlossen ist, Innovation aktiv zu gestalten.
Wer neugierig auf die rund 240 Startups allein in Koblenz geworden ist, findet hier spannende Einblicke:
https://www.hs-koblenz.de/studierende/startup/gruendungsbuero/startup/startups
Auch der Ideenwettbewerb RLP bietet einen Überblick über junge Unternehmen:
https://www.ideenwettbewerb-rlp.de/gruendungssteckbriefe
Vielleicht ist die passende Lösung für eine aktuelle Herausforderung im eigenen Unternehmen schon längst entwickelt.

Auch die anderen Gründungsbüros haben viele innovative Startups, die faszinierende Ideen realisiert haben.

Wie können wir Talente für die Life-Sciences-Branche in Rheinland-Pfalz gewinnen, entwickeln und langfristig binden?
Mit dieser Frage beschäftigen wir uns im Rahmen von BioVation RLP bereits seit vielen Monaten intensiv. In dieser Zeit haben wir Gespräche mit mehr als 40 Unternehmensvertretern sowie mit über 60 öffentlichen und privatwirtschaftlichen Akteuren aus dem Life-Science-Ökosystem geführt.
Dabei wurde schnell deutlich: Viele Herausforderungen sind ähnlich – gleichzeitig existieren bereits zahlreiche gute Initiativen, Programme und Unterstützungsangebote.
Wir möchten vorhandene Ansätze sichtbarer machen, besser vernetzen und dort ergänzen, wo noch Lücken bestehen.
Bei unserer Expert Session Talentsicherung haben wir diese Erkenntnisse gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Unternehmen und Institutionen weiter vertieft.

Einblick in aktuelle Entwicklungen

Zum Einstieg wurden vorläufige Ergebnisse aus unserer Marktforschungsstudie sowie zentrale Erkenntnisse aus den Unternehmensgesprächen vorgestellt.
Impulse aus der Praxis: Ein Beispiel für erfolgreiche Kooperation wurde durch das Industrie-Institut für Lehre und Weiterbildung (ILW) vorgestellt – ein Modell, das zeigt, wie Unternehmen gemeinsam Lösungen entwickeln können.

Herzstück der Veranstaltung war ein Prototyping‑Workshop, konzipiert und moderiert von Dr. Corinne Benzing aus dem LZM. Darin arbeiteten die Teilnehmer in vier Gruppen an vier Thementischen. Sie diskutierten daran lebhaft die vier zentralen Handlungsfelder:
1. Angebot & Services
Welche Services schaffen sofort nutzbaren Mehrwert?
2. Struktur des Netzwerks
Wie sollte ein tragfähiges Netzwerk aufgebaut sein?
3. Website
Wie kann eine gemeinsame Plattform aussehen und was könnte sie beinhalten?
4. Geschäftsmodell
Wie lässt sich ein Modell zur Kooperation langfristig tragen und finanzieren?

Am Ende entstanden kreative und viel diskutierte Handlungsmöglichkeiten an allen Tischen. Die positive Resonanz auf den Workshop hat uns gezeigt, dass wir mit co‑kreativen Methoden viel schlummerndes Potential wecken können.
Deshalb nutzen wir solche Formate auch in unserer Gründungsberatung am LZM für Start-ups und Unternehmen bis zu 5 Jahre nach der Gründung:
Co‑kreative Workshop‑Formate für Startups, Gründerzentren & Innovationsökosysteme: Prototyping, Teambuilding, Ideation, Business Design und vieles mehr.
Strukturierte Begleitung in der Organisationsentwicklung, speziell für junge, wachsende Unternehmen
Gemeinsam stärken wir den Standort – und die Unternehmen, die ihn prägen.

Der Workshop, der von Dr. Sabine Söhngen und Luxshman Harikantha aus unserer Business Unit Biovation RLP organisiert wurde, beschäftigte sich mit der Frage: „Wie können wir Talente für die Life-Sciences-Branche in Rheinland-Pfalz gewinnen, entwickeln und langfristig binden?“ Vertreter:innen aus Unternehmen, Ministerien und Institutionen haben sich Schere und Klebestift geschnappt und sich intensiv mit dieser Frage beschäftigt.

Im Life Science Zentrum Mainz zeigt sich gerade, was passiert, wenn man die richtigen Partner zusammenbringt: Aus den Impuls aus einer Vernetzungsveranstaltung von BioVation RLP entwickelt sich aktuell ein landesweites Projekt zur biotechnologischen Skalierung in Rheinland‑Pfalz – mit tollen Partnern, klarer Vision und starkem Teamgeist.

Auf der Veranstaltung „Bioökonomie vor Ort: Südpfalz vernetzt“, zeigte sich wieder extrem viel Potenzial in unseren regionalen Netzwerken. Spannende Einblicke, starke Impulse und vor allem: richtig gute Gespräche! Wir sind gespannt was sich hieraus entwickeln wird.

Unser Highlight: Der Beitrag von Dr. Lucas Schneider zum entstehenden Zentrum für Biotechnologische Skalierung. Die geplante Skalierungsinfrastruktur soll Nutzerinnen und Nutzer künftig genau an der entscheidenden Stelle unterstützen: bei der gemeinsamen Überführung von Laborentwicklungen in realistische und industriell relevante Maßstäbe. Wir freuen uns auf sehr über diesen Boost für die industrielle Bioökonomie!

Gemeinsam gestalten wir ein Ökosystem, das Innovation beschleunigt und Zukunft möglich macht.

Foto: Viktoria Lei / TechnologieRegion Karlsruhe

Weitere Informationen: https://www.lzmz.de/pressemitteilungen/innovationscluster-skalierung-wird-gefoerdert/

Am künftigen Innovationsstandort für Life Science und Biotechnologie in Mainz geht es weiter vorwärts: Die Planung der Laborflächen nehmen Form an. Die Vermarktung des hochmodernen Büro- und Laborgebäudes unseres Kooperationspartners Kadans Science Partner kommt gut voran. Der Bauantrag für Plus Ultra Mainz wurde im vergangenen Herbst eingereicht. 

Bis 2028 soll in direkter Nähe zur Uni Mainz ein moderner Gebäudekomplex mit rund 19.000 m² Gesamtfläche entstehen. Damit wird dringend benötigter Raum für Start-ups, etablierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Bereich Life Sciences geschaffen. 

Was ist das Plus Ultra Mainz? 

Das Gebäude bietet flexibel teilbare Labor- und Büroeinheiten, die sich an die Anforderungen unterschiedlicher Unternehmensgrößen anpassen lassen. Zentral gelegene Gemeinschaftsflächen – etwa Empfang, Besprechungsräume und Gastronomie – fördern Austausch und Vernetzung. Ein großzügiges Atrium fungiert als verbindendes Element für Mieter und Besucher. 

Standortvorteile: 

  • Sehr gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr 
  • Hervorragende überregionale Erreichbarkeit 
  • Flexible Einheiten von 400 bis 600 m² 

Die geplante Infrastruktur soll Forschenden und Entwicklern eine Plattform für Austausch und Zusammenarbeit bieten. Kadans wurde beauftragt, ein Angebot für den baulichen Ausbau der Laborgrundstruktur zu erstellen – ohne technische Ausstattung. 

Das dargestellte Bildmaterial ist ein Konzept, Änderungen sind vorbehalten. 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Das Life Science Zentrum Mainz ist neues Mitglied der Mainzer Wissenschaftsallianz. Die Aufnahme wurde bei der Mitgliederversammlung am 6. März offiziell bestätigt. Damit verstärkt das LZM das Netzwerk aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und innovativen Unternehmen, die sich gemeinsam für den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft engagieren. 

Die Mainzer Wissenschaftsallianz verfolgt das Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse sichtbar zu machen, Forschung für eine breite Öffentlichkeit zugänglich zu gestalten und die regionale Innovationskraft zu stärken. Gemeinsam mit ihren Mitgliedern organisiert sie Formate, die Wissenschaft „Made in Mainz“ erlebbar und verständlich machen. 

Unsere Motivation 

Mit der Mitgliedschaft setzt das LZM ein klares Zeichen für die weitere Stärkung der Life-Science-Region Mainz. Wir möchten: 

  • Vernetzung und Zusammenarbeit im Bereich Life Sciences und Biotechnologie ausbauen, 
  • Wissenstransfer vom Labor in die Anwendung und Gründung weiter professionalisieren, 
  • Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gezielt bei Ausgründungen unterstützen, 
  • die Sichtbarkeit der Mainzer Wissenschaftslandschaft national und international erhöhen. 

Als wissenschaftsnahes Innovationszentrum sehen wir uns in einer zentralen Rolle zwischen Forschung, Transfer, Wirtschaft und Gründung. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit der Wissenschaftsallianz neue Impulse zu setzen und die Spitzenforschung in Mainz noch stärker in die Zukunft zu führen. 

Foto: Vorstandsvorsitzender der Mainzer Wissenschaftsallianz Prof. Dr. Michael Maskos (2.v.l.) und die Geschäftsführer der neuen Mitglieder neben Dirk Schmitt vom LZM, HS Worms und Applied Microspheres. Foto: Christin Kammer/MWA

 

Die Sicherung qualifizierter Fachkräfte zählt zu den zentralen Herausforderungen für Unternehmen der Zukunft. Vor allem die Branchen Biotechnologie, Life Sciences, Pharmazie, Diagnostik und Medizintechnik prägen das wirtschaftliche Wachstum in Rheinland-Pfalz und gelten als wesentliche Innovationstreiber. Viele kleine und mittelständische Unternehmen agieren als „Hidden Champions“ – mit hoher Spezialisierung, engagierten Mitarbeitenden und starken regionalen Wurzeln.

Um die Personalbedarfe dieser Schlüsselbranchen fundiert zu analysieren, wurde jetzt eine Marktforschungsstudie zur Fachkräftesituation und Talentsicherung gestartet. Ziel ist es, aktuelle und zukünftige Anforderungen sichtbar zu machen und darauf aufbauend konkrete Unterstützungsangebote für Unternehmen zu entwickeln.

Hintergrund der Studie

In ersten Gesprächen und Veranstaltungen mit Unternehmensvertreterinnen und -vertretern haben Luxshman Harikantha und Dr. Sabine Söhngen, Teil unserer Business Unit BioVation RLP bereits wichtige Impulse eingeholt. Dabei wurden zentrale Fragen deutlich, die für die weitere Entwicklung der Branchen entscheidend sind:

  • Wie können passende Fachkräfte gewonnen werden?
  • Wie gelingt eine langfristige Bindung?
  • Welche Qualifikationen werden künftig benötigt und wie lassen sie sich aufbauen?

Im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz untersucht BioVation RLP die Rahmenbedingungen für ein mögliches branchenübergreifendes Netzwerk, das Unternehmen künftig unterstützen könnte.

Unternehmen zur Teilnahme eingeladen

Für die nächste Phase der Studie werden nun Unternehmen aller Größenordnungen gesucht, die bereit sind, an einem digitalen Experteninterview mitzuwirken.

Warum eine Teilnahme wertvoll ist

  • Sie machen reale Herausforderungen sichtbar.
  • Sie tragen dazu bei, passgenaue Maßnahmen für die Branche zu entwickeln.
  • Sie stärken den Innovations- und Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz.
  • Sie gestalten ein mögliches Netzwerk aktiv mit.

Der Zeitaufwand bleibt überschaubar. Alle Ergebnisse werden anonymisiert und aggregiert ausgewertet.

Unterstützt wird die Studie durch den InnoNet HealthEconomy e. V. sowie dessen Mitglieder. Die operative Durchführung übernehmen 2HMforum. GmbH und g/d/p Health GmbH.

Kontakt & Teilnahme

Unternehmen aus RLP, die sich gern beteiligen möchten, erhalten auf Anfrage alle Informationen zur Teilnahme.
Bei Fragen steht das Projektteam um Dr. Sabine Söhngen jederzeit persönlich zur Verfügung.

 

Austausch zu KI‑basierten Biomarkern und immunologischer Forschung stärkt Innovationsnetzwerk. Am 24. Februar kamen führende Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Technologie und Gesundheitsforschung am Universitätsmedizin Mainz Campus zusammen, um aktuelle Erkenntnisse, neue Perspektiven und zukünftige Herausforderungen in der KI‑gestützten Biomarkerforschung sowie immunologischen Ansätzen zu diskutieren.

Das LZM war vor Ort und konnte erneut erleben, wie eng das curATime‑Zukunftscluster in Forschung, klinische Anwendung und translationale Entwicklung eingebunden ist.

Impulse aus Wissenschaft und klinischer Anwendung

Zum Auftakt der Veranstaltung stellte Prof. Johnny Kim (TRON-Mainz gGmbH, Cluster-Sprecher) das Cluster als dynamisches Ökosystem vor, das durch die enge Kooperation führender Köpfe aus Wissenschaft und Industrie Innovationen entscheidend vorantreibt.

Ein zentrales Highlight war die Keynote von Prof. Fu Siong Ng vom Imperial College London. In seinem Vortrag zu Artificial Intelligence‑enhanced Electrocardiograms präsentierte er aktuelle Erkenntnisse zur Entwicklung neuer KI‑ECG‑Algorithmen für Diagnostik und Risikostratifizierung.
Seine Forschung zeigt, dass mittels KI‑gestützter EKG-Auswertung unter anderem BMI, geschlechtsspezifische Risiken und sogar Mortalitätswahrscheinlichkeiten vorhergesagt werden können. Damit verbunden wirft seine Arbeit zentrale Zukunftsfragen auf:

  • Wie wird KI die EKG‑Interpretation in den kommenden Jahren verändern?
  • Wie lassen sich Patient:innen und Öffentlichkeit sinnvoll in die Entwicklung neuer Technologien einbinden?

Neue Impulse im Zukunftscluster

Als neues Mitglied im curATime‑Netzwerk bringt Dr. Philipp Busch einen innovativen Ansatz in das Cluster ein: die Rolle von Serious Games für die translationale Forschung. Besonders gespannt blickt das LZM auf die Serious Play Conference am 18./19. Juni in Mainz, bei der wir als aktiver Partner beteiligt sind.

LZM stärkt Sichtbarkeit und Vernetzung

Das LZM verbindet curATime mit bestehenden regionalen Strukturen, integriert das Cluster in Netzwerke und steigert dessen Sichtbarkeit durch strategische Partnerschaften. Auf diese Weise unterstützen wir den Transfer exzellenter Forschung in konkrete Anwendungen und Lösungen.

Veranstaltungen wie curAMeet sind dafür ein entscheidender Baustein: Sie fördern nicht nur den wissenschaftlichen Austausch, sondern stärken auch die Zusammenarbeit zwischen Forschung, Industrie und Unternehmertum – eine wichtige Grundlage für die nachhaltige Weiterentwicklung des Innovationsökosystems in Rheinland‑Pfalz.

Wir freuen uns auf die kommenden Kapitel der Zusammenarbeit mit TRON-Mainz, der Universitätsmedizin Mainz, dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und allen weiteren Partnern im curATime‑Zukunftscluster.

Foto: TRON gGmbH