Gründungssalon beleuchtet Realität von Life-Science-Gründungen
Beim Mainzer Gründungssalon am 22. September ging es um die Praxis des Aufbaus eines Life-Science-Unternehmens: um Fortschritte und Rückschritte, regulatorische Anforderungen, Finanzierung und die Ausdauer, die es braucht, um wissenschaftliche Innovationen in die Anwendung zu bringen.
Rüdiger Trojok, Mitgründer von MEDEA Biopharma, und Andreas Schwarz von der ISB Rheinland-Pfalz sprachen offen über die Herausforderungen einer Gründung. Trojoks Fazit: Wenn das Team nicht funktioniert, kann man den Rest vergessen. Eine gute Idee allein reicht nicht aus – eine erfolgreiche Gründung braucht ein starkes Team, Durchhaltevermögen und Menschen, die bereit sind, Vertrauen in Innovation zu investieren. Gerade in den Life Sciences sind langfristige Perspektiven und der Vertrauensvorschuss von Finanzgeber:innen entscheidend für die Entwicklung junger Unternehmen.
Auch aus dem Publikum kamen Impulse: Die Zahl der Gründungen sei hoch, aber aus Ideen würden nur dann Unternehmen, wenn Menschen bereit seien, langfristig Verantwortung zu übernehmen und dranzubleiben.
Der Gründungssalon bringt regelmäßig Menschen aus Wissenschaft, Startups, Förderlandschaft und Wirtschaft an einen Tisch, um Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen.


