Austausch auf der curAMeet 2026

Austausch zu KI‑basierten Biomarkern und immunologischer Forschung stärkt Innovationsnetzwerk. Am 24. Februar kamen führende Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Technologie und Gesundheitsforschung am Universitätsmedizin Mainz Campus zusammen, um aktuelle Erkenntnisse, neue Perspektiven und zukünftige Herausforderungen in der KI‑gestützten Biomarkerforschung sowie immunologischen Ansätzen zu diskutieren.

Das LZM war vor Ort und konnte erneut erleben, wie eng das curATime‑Zukunftscluster in Forschung, klinische Anwendung und translationale Entwicklung eingebunden ist.

Impulse aus Wissenschaft und klinischer Anwendung

Zum Auftakt der Veranstaltung stellte Prof. Johnny Kim (TRON-Mainz gGmbH, Cluster-Sprecher) das Cluster als dynamisches Ökosystem vor, das durch die enge Kooperation führender Köpfe aus Wissenschaft und Industrie Innovationen entscheidend vorantreibt.

Ein zentrales Highlight war die Keynote von Prof. Fu Siong Ng vom Imperial College London. In seinem Vortrag zu Artificial Intelligence‑enhanced Electrocardiograms präsentierte er aktuelle Erkenntnisse zur Entwicklung neuer KI‑ECG‑Algorithmen für Diagnostik und Risikostratifizierung.
Seine Forschung zeigt, dass mittels KI‑gestützter EKG-Auswertung unter anderem BMI, geschlechtsspezifische Risiken und sogar Mortalitätswahrscheinlichkeiten vorhergesagt werden können. Damit verbunden wirft seine Arbeit zentrale Zukunftsfragen auf:

  • Wie wird KI die EKG‑Interpretation in den kommenden Jahren verändern?
  • Wie lassen sich Patient:innen und Öffentlichkeit sinnvoll in die Entwicklung neuer Technologien einbinden?

Neue Impulse im Zukunftscluster

Als neues Mitglied im curATime‑Netzwerk bringt Dr. Philipp Busch einen innovativen Ansatz in das Cluster ein: die Rolle von Serious Games für die translationale Forschung. Besonders gespannt blickt das LZM auf die Serious Play Conference am 18./19. Juni in Mainz, bei der wir als aktiver Partner beteiligt sind.

LZM stärkt Sichtbarkeit und Vernetzung

Das LZM verbindet curATime mit bestehenden regionalen Strukturen, integriert das Cluster in Netzwerke und steigert dessen Sichtbarkeit durch strategische Partnerschaften. Auf diese Weise unterstützen wir den Transfer exzellenter Forschung in konkrete Anwendungen und Lösungen.

Veranstaltungen wie curAMeet sind dafür ein entscheidender Baustein: Sie fördern nicht nur den wissenschaftlichen Austausch, sondern stärken auch die Zusammenarbeit zwischen Forschung, Industrie und Unternehmertum – eine wichtige Grundlage für die nachhaltige Weiterentwicklung des Innovationsökosystems in Rheinland‑Pfalz.

Wir freuen uns auf die kommenden Kapitel der Zusammenarbeit mit TRON-Mainz, der Universitätsmedizin Mainz, dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und allen weiteren Partnern im curATime‑Zukunftscluster.

Foto: TRON gGmbH