„Die Bioökonomie ist eines der vielversprechendsten Wachstumsfelder in RLP. Mit dem Projekt Skalierungsanlage treiben wir diese Entwicklung voran.“

Dirk Schmitt, Geschäftsführer des LZM

Das Projekt: Skalierungsanlage

Die geplante Skalierungsanlage verfolgt ein zentrales Prinzip: Produktion im Kleinmaßstab statt Labor im Großformat. Ziel ist es, biotechnologische Prozesse so weiterzuentwickeln, dass sie direkt in industrielle Anlagen überführt werden können. Dafür werden skalierbare, robuste Prozessabläufe erprobt, Laborverfahren unter realistischen Bedingungen getestet und Mustermengen mit produktionstauglichen Verfahren hergestellt.

Erfahrung als Fundament

Ein wesentlicher Vorteil liegt im erfahrenen Betreiberkonsortium. Es verfügt über umfangreiche Expertise im Betrieb industrieller Biotechnologieanlagen sowie in der Überführung neuer Produkte in Produktionsumgebungen. Technik, Infrastruktur und Betriebskonzept der Anlage leiten sich aus dieser Erfahrung ab und werden von einem starken Netzwerk regionaler Fachleute unterstützt.

Industrienahe Planung und Betrieb

Der Aufbau der Anlage erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Industriepartnern. Ihre Erfahrung fließt direkt in Planung und Betrieb ein: vom Anlagendesign und der Auswahl geeigneter Fermentergrößen über Medienversorgung, Prozessanalytik und Messtechnik bis zur Organisation realistischer Betriebsabläufe und vollständiger Vorkulturketten.

Fokus auf produktionstaugliche Prozesse

Im Mittelpunkt steht eine produktionsrelevante Prozessentwicklung – einschließlich realitätsnaher Reinigungs- und Sterilisationsprozesse, Schichtbetrieb und Bedingungen, die späteren Produktionsstandorten entsprechen. Prozesse sollen so entwickelt werden, dass sie ohne grundlegende Änderungen in industrielle Anlagen überführt werden können.

Schnelle und iterative Entwicklungsschleifen

Zudem ermöglicht die Anlage schnelle, iterative Entwicklungsschleifen. Durch flexible Betriebsweisen können Planung, Versuchsdurchführung und Auswertung eng aufeinander folgen. Das verkürzt Entwicklungszeiten erheblich – besonders in späten Projektphasen.

Durch die starke industrielle Einbindung, die regionale Expertise und die Nähe zu relevanten Wertschöpfungsketten entsteht eine in Deutschland einzigartige Umgebung für die Entwicklung biotechnologischer Prozesse auf dem Weg zur Produktion.

  • 2024

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    Bedarf

    Auf BioVation RLP Vernetzungsveranstaltungen entsteht ein klarer Bedarf: Unternehmen benötigen bessere Möglichkeiten, biotechnologische Prozesse vom Labor in größere Maßstäbe zu überführen.

  • Förderfähiges Konzept

    Innerhalb von BioVation RLP wird unter Leitung von Dr. Lucas Schneider ein förderfähiges Konzept für ein Innovationscluster mit Skalierungsinfrastruktur erarbeitet.

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    2025

  • 2025

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    Bewilligung

    Der Projektantrag wird im Förderprogramm „Industrielle Bioökonomie“ des BMWE bewilligt; Start der offiziellen Konzeptionsphase mit Standortauswahl, technischer Spezifikation und Geschäftsmodellentwicklung.

  • Seit Bewilligung

    Das Projekt wird organisatorisch am Life Science Zentrum Mainz angesiedelt; dort erfolgt die operative Umsetzung und Konzeptentwicklung zum Aufbau der Betreibergesellschaft.

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    2025

  • 2026

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    Netzwerktreffen

    Erarbeitung der technischen Anforderungen, des Betreiberkonzepts und Geschäftsmodells begleitet von kontinuierlichen Netzwerktreffen mit Unternehmen, Hochschulen und Startups.

Bioökonomie in RLP

Einbettung in ein starkes Industrieumfeld

Die Skalierungsanlage entsteht im Umfeld der Metropolregion Rhein Neckar, einem bedeutenden Industriecluster mit ausgeprägter Chemie und Biotechnologiekompetenz. Hier besteht direkter Zugang zu Rohstoffproduzenten, industriellen Partnern und spezialisierten Fachstellen wie Downstream Processing, Formulierung, Materialentwicklung, Analytik oder Qualitätssicherung. Dadurch können gesamte Prozessketten abgebildet werden – von der Biomasse über die Fermentation bis zur chemischen Weiterverarbeitung.

„Transformationsthemen wie die industrielle Biotechnologie können wir gemeinsam erfolgreicher vorantreiben. Die Nutzung gemeinsamer Infrastruktur ermöglicht es den Partnern, flexibler zu agieren und den entscheidenden Schritt vom Labor in die Skalierung im großindustriellen Maßstab zu schaffen.“

„Industrie und Klimaschutz sind kein Gegensatz. Sie können Hand in Hand gehen – dank Biotechnologie und industrieller Bioökonomiehervor. Wir fördern auf Bundesebene gezielt innovative Verfahren – und das technologieoffen. Denn wir wollen, dass Chemie und Biotechnologie Made in Germany auch zukünftig weltweit Maßstäbe setzt.“

Unsere Förderer und Unterstützer

Gefördert von

 

Projektträger

 

Folgende Industriepartner unterstützen uns

 

Ansprechpartner

Dr. Lucas Schneider

Projektleitung

T +49 6131 9064-122
E l.schneider(at)biovation-rlp.de

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