Bedarf
Auf BioVation RLP Vernetzungsveranstaltungen entsteht ein klarer Bedarf: Unternehmen benötigen bessere Möglichkeiten, biotechnologische Prozesse vom Labor in größere Maßstäbe zu überführen.
Rheinland-Pfalz verfügt über Zugang zu biogenen Rohstoffen und Biomasse, starke regionale Wertschöpfung und exzellente Kompetenzen in der Chemie-, Material-, Life Science- und Engineering-Industrie. Gemeinsam mit einer starken Wissenschaftslandschaft und bestehenden Industrieclustern entstehen geschlossene Wertschöpfungsketten und die Vision eines europaweit sichtbaren Transformations-Hubs der Bioökonomie.
Das LZM entwickelt ein Konzept zum Aufbau einer Betreibergesellschaft die künftig eine solche modernen Skalierungsanlage betreiben kann. Dort werden biotechnologische Prozesse unter realistischen Produktionsbedingungen erprobt und weiterentwickelt. Ziel ist es, eine Umgebung zu schaffen, in der Laborideen in einen produktionstauglichen Maßstab überführt werden – getragen von starker Industrieexpertise.
Die geplante Skalierungsanlage verfolgt ein zentrales Prinzip: Produktion im Kleinmaßstab statt Labor im Großformat. Ziel ist es, biotechnologische Prozesse so weiterzuentwickeln, dass sie direkt in industrielle Anlagen überführt werden können. Dafür werden skalierbare, robuste Prozessabläufe erprobt, Laborverfahren unter realistischen Bedingungen getestet und Mustermengen mit produktionstauglichen Verfahren hergestellt.
Ein wesentlicher Vorteil liegt im erfahrenen Betreiberkonsortium. Es verfügt über umfangreiche Expertise im Betrieb industrieller Biotechnologieanlagen sowie in der Überführung neuer Produkte in Produktionsumgebungen. Technik, Infrastruktur und Betriebskonzept der Anlage leiten sich aus dieser Erfahrung ab und werden von einem starken Netzwerk regionaler Fachleute unterstützt.
Der Aufbau der Anlage erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Industriepartnern. Ihre Erfahrung fließt direkt in Planung und Betrieb ein: vom Anlagendesign und der Auswahl geeigneter Fermentergrößen über Medienversorgung, Prozessanalytik und Messtechnik bis zur Organisation realistischer Betriebsabläufe und vollständiger Vorkulturketten.
Im Mittelpunkt steht eine produktionsrelevante Prozessentwicklung – einschließlich realitätsnaher Reinigungs- und Sterilisationsprozesse, Schichtbetrieb und Bedingungen, die späteren Produktionsstandorten entsprechen. Prozesse sollen so entwickelt werden, dass sie ohne grundlegende Änderungen in industrielle Anlagen überführt werden können.
Zudem ermöglicht die Anlage schnelle, iterative Entwicklungsschleifen. Durch flexible Betriebsweisen können Planung, Versuchsdurchführung und Auswertung eng aufeinander folgen. Das verkürzt Entwicklungszeiten erheblich – besonders in späten Projektphasen.
Durch die starke industrielle Einbindung, die regionale Expertise und die Nähe zu relevanten Wertschöpfungsketten entsteht eine in Deutschland einzigartige Umgebung für die Entwicklung biotechnologischer Prozesse auf dem Weg zur Produktion.
Die Skalierungsanlage entsteht im Umfeld der Metropolregion Rhein Neckar, einem bedeutenden Industriecluster mit ausgeprägter Chemie und Biotechnologiekompetenz. Hier besteht direkter Zugang zu Rohstoffproduzenten, industriellen Partnern und spezialisierten Fachstellen wie Downstream Processing, Formulierung, Materialentwicklung, Analytik oder Qualitätssicherung. Dadurch können gesamte Prozessketten abgebildet werden – von der Biomasse über die Fermentation bis zur chemischen Weiterverarbeitung.
Gefördert von
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